unverbindlich an:
+49 (0) 72 61 / 94 53 654
per Fax
+49 (0) 72 61 / 40 69 50
Eine Anfahrtsskizze finden Sie hier.
Wir sind, was wir denken
Ursprünglich bezeichnete „mentales Training" einen Begriff aus der Sportpsychologie, der einer Trainingsmethode entspricht um die Bewegungsabläufe zu optimieren.
Mentales Training bezieht sich, wie der Name bereits preisgibt, nicht auf die Bewegungen der Muskeln und Gliedmaßen und die damit einhergehende Kontrolle, ob gewissen Bewegungen überhaupt richtig ausgeführt werden. Vielmehr findet mentales Training im Kopf statt. Heutzutage werden eine Vielzahl an Methoden angeboten um die mentale Stärke, die Leistungsfähigkeit, das Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden zu fördern in Verbindung mit sozialen und emotionalen Kompetenzen.
Dementsprechend dient es der Erlernung bzw. Verbesserung geistiger, emotionaler und sportlicher Strategien und Techniken. Betrachtet man das mentale Training unter dem Aspekt der Psychotherapie, so hat es zum Ziel negative Gedanken durch Positive zu ersetzen. Ein Beispiel hierfür ist ein zu Pessimismus neigender Mensch, der sich durch das Training eine durchgängige optimistische Denkensweise aneignen kann. Allein durch die Vorstellung, wie man in bestimmten Situationen denken, fühlen und handeln möchte, führt dazu, dass man künftig deutlich entspannter und ruhiger an unangenehme Situationen herantritt. Denn unser Gehirn merkt den Unterschied nicht, ob man sich diese (negativen) Situationen nur vorstellt oder tatsächlich erlebt. Je öfter man also dieses Training praktiziert, desto gelassener und ruhiger wird man, was zur Folge hat, dass man mehr Zutrauen und Selbstbewusstsein aufbaut.
Aufgrund der hohen Konzentration, die man während des Mentaltrainings aufbringen muss, kann es sehr schnell zu Ermüdungserscheinungen kommen. Es ist daher empfehlenswert dieses Training zeitlich begrenzt anzuwenden — nicht mehr als 2 bis 3 Minuten je Trainingseinheit.
Erfolgreicher Golfer durch regelmäßiges Training der Psyche
Diese Vorstellungsübungen sind nicht nur auf die Denk- und Gefühlsgewohnheiten übertragbar, sondern lassen sich zusätzlich auf die Verbesserung sportlicher Leistungen anwenden. Andrew Agassi sagte einmal: „Ich habe Wimbledon 10.000 Mal im Kopf gewonnen." Was er sich also zunächst nur gedanklich vorstellte, wurde mit der Zeit Realität, denn Bewegung beginnt im Gehirn.
Im Spitzen- und Leistungssport geht es nicht nur darum Kondition, Kraft und Technik zu trainieren. Spitzensport findet zu allererst einmal im Kopf statt. Deutlich wird das aus der Erfahrung von Trainern und Sportlern gleichermaßen, wenn dauerhaft Höchstleistungen erbracht werden müssen. Die Ursachen für die unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten liegen jedoch nicht an mangelndem Training oder Erfahrung sondern an den mentalen Leistungslücken. Diese gilt es aufzuspüren und auszuschalten.
Das moderne Training umfasst somit neben dem klassischen mentalen Training auch die Verfahren der Ressourcenaktivierung, Modellierung und Verinnerlichung von Leistungsstrategien, Selbsthypnose und Entspannungsverfahren.
Oft kommen Fragen auf wie: Warum kann ich im Training 100% meiner Leistungen abrufen, im entscheidenden Spiel jedoch nicht — teilweise selbst nicht einmal annähernd? Bringe ich die Leistung dann, wenn es darauf ankommt? Wie erklären sich diese Verhaltensweisen?
Egal ob Hobby- oder Profigolfer, beide werden durch das mentale Sporttraining zu dauerhaften Höchstleistungen angespornt und zwar genau
dann, wenn es darauf ankommt.
Für beide Golfer ist es unerlässlich im Training wie auch im Spiel die maximale Leistungsfähigkeit zu erzielen. Denn für den Fall, dass ein Golfspieler auf den Golfplatz geht, wo er sein Erlerntes umsetzen möchte, dann allerdings merkt, dass es leider doch nicht so einfach ist,
wie er sich das anfangs vorgestellt hat, wird er irgendwann frustriert und zum Teil mit (Versagens-) Ängsten behaftet vom Platz gehen.
Auch bei entscheidenden, wichtigen Spielen, wenn der Golfspieler einem enormen Druck ausgesetzt ist, klappt plötzlich gar nichts mehr: er bekommt feuchte Hände, wird nervös, die Muskeln verkrampfen sich und kann sich nicht mehr auf den entscheidenden Schlag konzentrieren, weil sich seine Gedanken überschlagen.
In diesen Momenten wird die eigene Psyche des Golfers zu seinem größten Gegner. Er befindet sich in einem Kreislauf von Stagnation, Angst und Frustration — in einer sehr verwundbaren Situation. Dank wissenschaftlicher Untersuchungen wurde bewiesen, dass das mentale Training auch hinsichtlich des Sports zu Leistungssteigerungen führt, weshalb sich Profisportler auf ein regelmäßiges mentales Training einlassen. Besonders im Golf, der zu 90% aus Psychologie und nur zu 10% aus Technik besteht, lassen sich ohne mentale Stärken keine Wettbewerbe gewinnen.
Um also ein erfolgreicher Golfer zu werden, indem man beispielsweise die Schlagmöglichkeiten auf der Driving-Range auch im Turnier leistungsbezogen umsetzt, ist das Training der Psyche eine absolut notwendige Voraussetzung.
